Andrea Ridder
Malerei

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Einblicke_Ausblicke

14. Mai bis 08. Juni 2021

Die An – oder Abwesenheit des Menschen in der Malerei von Andrea Ridder

Produzenten-Galerie · Rohrteichstraße 36 · 33602 Bielefeld

Herzliche Einladung zur Online-Vernissage per Zoom

Freitag, 14.05.21 um 20.00 Uhr, Einführung: Suncana Dulic

 Wenn Sie an der Online- Eröffnung teilnehmen möchten, schreiben Sie bitte eine Mail an folgende Adresse:

andrea.ridder@t-online.de. Sie erhalten dann den aktuellen Link, um an der Vernissage teilzunehmen.

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Einblicke_Ausblicke

 In einer umfassenden Projektarbeit hat sich die Bielefelder Künstlerin Andrea Ridder mit dem Thema „Das Fenster in der Malerei“ beschäftigt. Dieses Projekt wurde gefördert durch ein Stipendium des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Ergebnisse dieses intensiven Arbeitsprozesses sind ab dem 14. Mai 2021 in einer Ausstellung in der Produzentengalerie Bielefeld in der Rohrteichstraße 36 zu sehen. (Bitte beachten Sie die dann gültigen Corona-Bestimmungen.) Die Galeristin und Modemacherin Suncana Dulic führt zusammen mit Andrea Ridder in einer Online-Vernissage am Freitag, den 14.05.21, 20.00 Uhr ein Künstlerinnengespräch zur Einführung.

Das Fenstermotiv findet sich häufig in Kunst und Literatur. Dies inspirierte Ridder dazu, in ihrer Malerei die Bedeutung des Fensters für uns Menschen aufzuzeigen und zugleich die Fensterdarstellung auf reine Flächenkompositionen zu reduzieren.

Ein Fenster dient der Belüftung, Beleuchtung, dem Ausblick. Aus sicherer Entfernung sehen wir dem Treiben draußen zu, geschützt in unseren eigenen 4 Wänden. Indem wir ein Fenster schließen, schützen wir uns vor Kälte, unerwünschten Blicken und Eindringlingen. Ein Fenster zu öffnen bedeutet, Kontakt aufzunehmen zur Außenwelt. Das Fenster ist Symbol für Schutz, Abschottung und Öffnung zugleich, es ist die Schwelle zwischen Innen und Außen, Ich und Du.

Gerade in Zeiten der Pandemie, in denen viele Menschen in Quarantäne und Isolation zu Haus verbringen müssen, ist das Öffnen des Fensters häufig einziger Kontakt zur Außenwelt, sieht man einmal vom Internet und dem Telefon ab. Inwieweit lassen wir Kontakte und Einblicke zu?

Die Arbeiten werden in der kleinen Galerie unter anderem als Installation wie in einem „begehbaren Schaufenster“ präsentiert: das Fenster im Fenster. So ist die Ausstellung auch im Vorrübergehen durch das Galeriefenster zu sehen. Im Anschluss sollen die Arbeiten in diversen Schaufenstern leerstehender Räumlichkeiten bundesweit gezeigt werden. 

Besuchstermine in der Galerie können, sofern die dann gültigen Corona-Maßnahmen dies zulassen, gerne unter der Tel.Nr. 0151-288 620 27 vereinbart werden.

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